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Aufbau des Rumpfes Teil 1



1. Rumpfseite aufbauen

So, jetzt geht es endlich los. Ich habe vor dem Baubeginn die Bauanleitung kurz überflogen. Probleme für mich persönlich gab es bis jetzt eigentlich nur im Verständnis, welche Teile komplett fertig gefräst sind. Teilweise stimmt nur ein Maß und die Länge muss noch angepasst werden. Das finde ich als „Anfänger“ etwas verwirrend. Hat man sich aber erst einmal eingelesen und kann dann so richtig Holzwurm spielen, erkennt man recht schnell das System der Bauanleitung und dann geht der Aufbau recht schnell.


3 Stunden

Gesamt: 3h



Zweite Rumpfseite

Die zweite Rumpfseite wird über der ersten aufgebaut. Das zweite Bild zeigt die Klebung der geschäfteten Rumpfgurte. Diese wurde mit langsam härtendem Epoxy ausgeführt.

(wenn man genau hinsieht, erkennt man, das die beiden Rumpfseiten durch Folie voneinander getrennt sind. Außerdem sieht man, das ich die Unterseite bereits vom Plan gelöst hatte und die zweite Seite nun nicht nach Plan, sondern nach dem Muster des ersten Seitenteils aufbaue.)


1,5 Stunden

Gesamt: 4,5h



Verstärkung für die Servobrettchen

Als nächstes habe ich die 0,8 mm Sperrholz Aufdoppler für die Rumpfseiten aufgeklebt. Das ging sehr schnell. Am nächsten Tag die Überstände der Aufdoppler abschneiden und beide Rumpfseiten sauber verputzen. Aus den Resten der Aufdoppler werden die zusätzlichen Verstärkungen für die Servobrettchen geschnitten und auch mit Epoxy verklebt.


3,5 Stunden

Gesamt: 8h



Aufbau der Spanten

Jetzt kann man die Spanten aufbauen und sich schon einmal auf den Aufbau des Rumpfes freuen.

2,5 Stunden

Gesamt: 10,5h



Motorspant vorbereiten

Ich habe als nächstes den Motorspant für den von mir vorgesehenen ZG 45 und das HMS ausgeschnitten und den Spant direkt hinter dem Motorspant (der ganz rechts auf dem Bild) zur Gewichtsersparnis ausgeschnitten. Dieser Ausschnitt wurde anschließend mit 3mm Balsa verschlossen, damit der Motor keine warme Luft aus dem Raum des Schalldämpfers, sondern kalte Luft aus dem Rumpf saugen kann. Als Öffnung zum Ansaugen der Luft aus dem Rumpf dient der Schlitz unten im Spant. Beim Aufsetzen und Ausrichten der Spanten hätte ich fast die Zeichnung falsch verstanden. Dort wurde der Spant nicht ausgefüllt gezeichnet und der Teil des Seitenteils, der später noch abgeschnitten werden soll, ist straffiert dargestellt. Beides sind genau 9mm, weshalb sich doch ein genaues Ausmessen auf den anderen Plänen lohnt. Das eigentliche Verkleben ist dann kein Problem.


3 Stunden

Gesamt: 13,5h



Linke Rumpfseite aufsetzen

Am nächsten Tag kann man bereits die Linke Rumpfseite auf die rechte setzen. Dabei alles gut ausrichten und ordentlich fixieren.

1 Stunden

Gesamt: 14,5h



Halterung für Verstrebungen

Da ich heute noch etwas Zeit habe baue ich noch kurz die Halterungen für die Verstrebungen auf. Hier werden die Verstrebungen der Flächen mit dem Rumpf verbunden. Die M2,5 Schrauben habe ich nur eingeschoben, damit die Bohrungen der Stahlleisten genau zueinander fluchten.

0,5 Stunden

Gesamt: 15h



Motorspant einkleben

Jetzt wird der Motorspant eingeklebt. Die Ausschnitte sind für den ZG 45 mit HMS und Ansaugung der Luft aus dem Rumpf. Der Seitenzug für den ZG 45 wird hier schon mit beachtet. Ich habe hier 2,5 Grad Seitenzug.


1 Stunden

Gesamt: 16h



Einsetzen der Spanten

Jetzt begann ich damit, die Spanten einzusetzen, wobei ich mich wohl etwas dumm anstellte. Nach endlosem Anpassen war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Dann wurde der erste Spant gelöst und mit Sekundenkleber eingesetzt. Da der Rumpf in seiner Form blieb, klebte ich jetzt nacheinander alle Spanten ein. Der Rumpf bekommt eine unheimliche Festigkeit. Wie in der Bauanleitung empfohlen verstärkte ich die Sekundenkleber-Klebungen der Spanten noch einmal mit einer Weißleimhohlkehle. Auch nach dem anschließenden Vermessen war ich mit dem Ergebnis zufrieden.

4,5 Stunden

Gesamt: 20,5h



Juhu, der Rumpf ist gerade

Das Bild oben zeigt noch einmal das Ergebnis meiner Bemühungen. Und zu meiner Freude ist der Rumpf dann doch gerade geworden. Später am Abend habe ich noch die Rumpfnase verschiffen, was aber im Gegensatz zum Einkleben der Spanten nur eine Kleinigkeit war.


0,5 Stunden

Gesamt: 21h



Helling für die Flügelanschlußrippen

Um die Wurzelrippen ohne Verzug an die beiden Kabinenspanten zu bekommen, baut man erst einmal mit Sekundenkleber die dafür vorgesehene Helling auf. Da die vier Balsateile fix und fertig sind, ist das eine Sache von einigen Sekunden. An der Seite der Helling wird dann je eine Flügelanschlussrippe über dem Plan mit Sekundenkleber geheftet. (Vorsicht nicht so viel Kleber nehmen wie ich das gemacht habe, denn die Helling wird später nicht mehr gebraucht und dann heraus gebrochen.) Jetzt kann man diese Helling einfach von oben über die Kabinenspanten stülpen und die Wurzelrippen verlaufen in jedem Fall parallel zueinander.

In der Bauanleitung wird auf diese Befestigung sehr genau eingegangen und auch noch einmal beschrieben, dass ungenaues Bauen besonders bei den Flügelanschlussrippen Nachteile bei den Flugeigenschaften bewirkt. Letztlich war ich überrascht, wie einfach das Ausrichten durch die Helling wurde.

0,5 Stunden

Gesamt: 21,5h



Wurzelrippen ansetzen

Hier sieht man die Wurzelrippen bereits an den Spanten befestigt. Am nächsten Tag habe ich die Hülsen für die Flügelsteckungen, die Verstärkungsdreiecksleisten und die Brettchen, die als Auflage für die Kabinenverglasung dienen, angeklebt.


1 Stunden

Gesamt: 22,5h



Formspanten einsetzen

Und weil ich schon einmal dabei war habe ich auch gleich noch die Formspanten für den Rumpfrücken und den letzten Spant eingesetzt, der direkt unter den Wurzelrippen endet.


1,5 Stunden

Gesamt: 24h



Schleppkupplung einbauen

Der Einbau der Schleppkupplung war sehr einfach und nach der Bauanleitung kein Problem. Dafür musste ich mir aber bei der Fixierung der Klebestelle etwas einfallen lassen. Dadurch, dass das Teil 88 erst auf einem Keilförmigen Brettchen aufliegt, konnte ich nämlich keine Schraubzwingen benutzen, ohne dass der Keil herausgedrückt wurde. Die von mir verwendete Lösung sieht recht eigenartig aus, hat aber zusammen mit den 0,5mm Stahlstiftchen seine Aufgabe erfüllt.

(Hey ihr alten Hasen, wie habt ihr denn das Problem gelöst ???)

3 Stunden

Gesamt: 27h



Einbau des Tanks

Beim Einbau des Tanks trat wider mein altes Problem auf: Welches Teil wird selber erstellt und welches ist bereits fertig beim Bausatz dabei? Letztlich habe ich wohl zwei Teile aus Leisten erstellt und das war wohl auch nach einem Telefonat mit Herrn Clark so gewollt. Übrigens: Es ist kein Gerücht, das man bei Toni Clark einfach so anrufen kann und dann ist man auch wirklich bemüht Hilfestellung zu geben.


3 Stunden

Gesamt: 30h



Servoeinbaurahmen einbauen

Eine sehr schöne und entspannende Arbeit war das aufbauen des Servoeinbaurahmens. Der Umlenkhebel sitzt fest aber trotzdem leichtgängig und ich kann nur immer wider über die pfiffigen Detaillösungen staunen.

(Es hatte schon seine Berechtigung einen „Clark“ Bausatz zu bestellen)

Um keine Verwirrung zu erzeugen möchte ich noch erwähnen, das das Bild den Rumpf von unten gesehen zeigt.


2,5 Stunden

Gesamt: 32,5h



Seiten- und Schleppkupplungsservo einsetzen

Die bestellten Servos sind angekommen und so kann ich ausprobieren wie die Anlenkungen des Seitenruders und der Schleppkupplung einzubauen sind.


2,5 Stunden

Gesamt: 35h



Empfängerlade aufbauen

Direkt unter dem Deckel wird eine Lade eingebaut, die später als Träger für Empfänger und Akku dienen soll. Diese ist herausnehmbar und ich habe sie parallel zum Einbau des Deckels aufgebaut, weil ich mir nicht so richtig vorstellen konnte, wie alles zusammen passen soll. Das war auch gut so, denn so konnte ich die Klötzchen gleich so setzen, das zum einen die Lade fixiert wird und sie zum anderen herausnehmbar bleibt.

2,5 Stunden

Gesamt: 37,5h



Befestigung von Deckel und Lade

Bei mir wird diese Lade vorn (auf den Bildern unten) unter die Klötzchen geschoben und hinten durch zwei Balsastücke, die an der Innenseite des Deckels befestigt sind, gehalten. In dem Bild links kann man den Ausschnitt in Teil 184 sehen (Seitenwand der Lade) . Dieser Ausschnitt wird durch ein Balsastück, das am Deckel eingeklebt ist, geschlossen und die Lade kann so nicht mehr verrutschen. In die Klötzchen werden zuvor Gewindebuchsen eingesetzt und diese halten den Deckel für die RC-Komponenten.

(Das ist aber die Lösung, die ich für gut befunden habe. Nicht ein Vorschlag aus der Bauanleitung)

0,5 Stunden

Gesamt: 38h



Halterung für das Drosselservo

Halterung für das Drosselservo ist auch schon eingebaut!

(Jetzt bin ich bei 40 Stunden angekommen, so weit könnte man also in einer Woche kommen ;-)


0,5 Stunden

Gesamt: 38,5h



Untere Rumpfbeplankung

Die untere, vordere Beplankung für den Rumpf habe ich eingepasst. In dem noch offenen Teil wird ein schräg angesetztes Balsabrett eingesetzt, das eine kräftige Motorkühlung bewirkt. Es ist also der Luftaustritt für die zur Motorkühlung verwendete Luft.


1 Stunden

Gesamt: 39,5h



Die Rumpfnase wird beplankt

Ich hätte nicht gedacht, das dieser Arbeitsschritt so unproblematisch ist und sich die Balsaplatten so leicht in Form bringen lassen. Habe die Platten vorher in Wasser eingelegt und dann war die Beplankung innerhalb von einigen Minuten angebracht.


1,5 Stunden

Gesamt: 41h



Verschleifen der Rumpfnasenbeplankung

Die Rumpfnase wird verschliffen. Nach einer Trocknungsnacht können die Übergänge der Beplankungen verschliffen werden. Ich habe die Gelegenheit genutzt und kleine Unebenheiten bei den seitlichen Beplankungen gleich mit Balsaspachtelmasse verspachtelt und verschliffen. Leider hatte ich nur noch weiße Spachtelmasse. Deshalb sieht die Piper etwas scheckig aus, was aber spätestents nach dem Bespannen nicht mehr zu sehen sein sollte.


1 Stunden

Gesamt: 42h



Leisten für das Cokpit

Nachdem ich mich in den letzten Tagen bei schönem Wetter im Garten betätigt habe, habe ich heute noch etwas Zeit um die Rahmenleisten des Cockpits einzusetzen.


1 Stunden

Gesamt: 43h



Beplankung der Wurzelrippen

Die Beplankung der Wurzelrippen sollte nach der Bauanleitung bereits etwas eher aufgesetzt werden. Da ich aber noch nicht genau wusste wie groß ich das Dachfenster mache, habe ich diese Arbeit etwas geschoben. Letztes Wochenende hatte ich aber erstmals Gelegenheit eine TC PA18 live zu sehen und, um das Aufrüsten zu vereinfachen, mache ich die Dachluke GROß!!!

Das Bild habe ich erst nach dem nächstem Arbeitsschritt, gemacht...


1 Stunden

Gesamt: 44h



Obere Rumpfstringer

...was eine schöne Überleitung zu den oberen Rumpfstringern bedeutet. Der mittlere obere Rumpfstringer ist aus zwei aufeinandergesetzten Balsaleisten. Das Anbringen war überhaupt kein Problem. Bei den seitlichen oberen Stringer ist aber die innere Leiste aus Kiefer und muss auch leicht gebogen angebracht werden. Um es direkt und unverblümt zu sagen, ich haber mich mit meinen Schraub- und Klebezwingen eine Stunde lang vergebens bemüht. Dann fiel mein Blick auf eine Tüte mit Kabelbindern und nach 10 Minuten war die Kiefernleiste mit den Kabelbindern in Form und das Problem war gelöst. Weitere zehn Minuten für die zweite Seite und dann konnten die Klebestellen trocknen.


1,5 Stunden

Gesamt: 45,5h



Balsaleisten auf die Rumpfstringer aufsetzen

Auf die Kiefernleisten die Balsaleisten aufkleben, was schnell von der Hand geht. Aus 3mm Balsa werden nun Verstärkungsdreiecke angepasst, die den Übergang der Wurzelrippen zu den seitlichen Rumpfstringern abstützen.


1,5 Stunden

Gesamt: 47h



Seitliche Rumpfstringer

Die seitlichen Rumpfstringer werden aufgeleimt.

Als ich das Bild aufnahm fehlten noch einige Rumpfstringer.


2 Stunden

Gesamt: 49h



Pipermäßiges verschleifen der Rumpfnase

Um die Pipernase dem Original nachzuempfinden, war noch eine menge Schleifarbeit nötig. Aber jetzt wird die Folie ohne einen Übergang quasi faltenfrei anliegen.

Außerdem habe ich noch einen Keil eingesetzt, damit auch an den Übergängen zu der Tür die Folie ordentlich anliegt.


3 Stunden

Gesamt: 52h



Beplankung des Keils

Mit dünnem Sperrholz wird jetzt der vorher eingesetzte Keil beplankt


0,5 Stunden

Gesamt: 52,5h



Tür bauen

Die Tür wird aus Balsaleisten aufgebaut und mit dünnem Sperrholz beplankt.


2 Stunden

Gesamt: 54,5h



Ausklappfenster bauen

Das Ausklappfenster wird an den Ausschnitt im Rumpf angepasst. Auf diesem Bild fehlen noch die Verstärkungsecken aus Sperrholz. Also bitte nicht wundern!

1,5 Stunden

Gesamt: 56h



Ausklappfenster und Dachfenster

Hier gab es noch einiges zu tun und erstmals bekam ein Teil der Piper etwas Farbe. Sowohl das Ausklappfenster als auch das Dachfenster habe ich mit 2K-Lack lackiert und dann erst mit Plexiglas beplankt. Damit die Kanten auch richtig gut aussehen und die Schnittkanten des Plexiglases verdeckt sind, habe ich die Kanten noch mit Bügelfolie abgedeckt.

3 Stunden

Gesamt: 59h



Einbau der Verriegelungen

Nach der Anleitung habe ich die Verriegelungen aufgebaut. Diese Verriegelungen sind einfach toll und wenn man sich (so wie mir das passiert ist ) einmal irrt und die falsche Stahlstange zersägt, dann kann man sogar diese Riegel aus einem alten Kugelschreiber aufbauen.

Das ist hier auf dem Bild zu sehen. Die Originalteile im Bausatz sehen etwas professioneller aus, aber meine Eigenkonstruktion hält genauso.

1,5 Stunden

Gesamt: 60,5h